Mein Angebot
Grundsätzlich biete ich Tagesaktionen für Gruppen an. Diese können sich über einen Tag (6-8 Stunden), einen halben Tag (3-4 Stunden), oder mehre aufeinander folgende Tage erstrecken. Gerne können wir uns in regelmäßigen Abständen, z.B. 1x die Woche, oder monatlich treffen um die gemeinsame Arbeit zu vertiefen.
Dabei könnt ihr als Schulklasse, oder FSJ-Seminargruppe, als Fußballmannschaft, oder Orchester zu mir kommen. Genauso können Sie als Vorstand eines Unternehmens, oder mit ihrem Team der Feuerwehr, des Malereibetriebs, als Schulkollegium, oder Gruppe von Freunden zu mir kommen.
Mein Angebot richtet sich an Junge Menschen bis hin zu den Jung gebliebenen, also von 10 bis 120 Jahren.
Die Angebote finden in der Regel draußen unter freiem Himmel statt. Nach Absprache kann ich auch in euren privaten Garten, in die Turnhalle, auf's Schul-, oder Firmengelände kommen. Ansonsten treffen wir uns im Wald, oder auf der Wiese.
Den Fokus des Tagesprogramms legen wir, Eure Ansprechperson und ich, gemeinsam in einem vorherigen Gespräch fest. Von Spiel & Spaß, über Konfliktlösung, Natur- und Gruppenerlebnissen, bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung und tieferem Kennenlernen seiner selbst und der Gruppe ist alles möglich. Im Gespräch teilt ihr mir eure Wünsche als Gruppe, oder Anleitung mit. Ich bin für alle Wünsche eurerseits offen und wir werden immer das passende finden. Meine eigenen Schwerpunkte und Wissen das ich anbiete findest im folgenden Abschnitt.
Mein Wissen & Schwerpunkte
- Persönlichkeitsentwicklung - Biographiearbeit, Schwellengänge, LandArt, Kreativer Ausdruck über die Natur
- Feuer und alles drum und dran - selbst Feuer machen ohne Feuerzeug und Streichhölzer
- Lagerfeuerküche - Kochen, Grillen, Stockbrot
- Kräuterwissen (vor allem im Frühjahr und Sommer)
- Gruppenherausforderungen und Spiele
- Selbstreflexion und Reflexion in der Gruppe
- Selbsterkenntnis durch Spiele, Aufgaben, Herausforderungen und die gemeinsame Reflexion
- tieferes Kennenlernen von sich selbst und den anderen in der Gruppe, durch das Zusammenspiel von Natur, Spielen und Aufgaben
- Kreativität, Ausdruck durch Theater, Fotografie/Video, oder Kunst in der Natur
- Konfliktmanagement mit meiner Kollegin, der Natur
So könnte unser Tag aussehen:
Beispiel Schulklasse
Ihr seid eine Schulklasse, kennt euch jetzt seit einem halben Jahr, oder Jahr und eure Klassenlehrerin möchte euch noch besser kennenlernen. Sie wünscht auch, dass ihr euch untereinander näher kommt, um die Verbindung zwischen den Einzelnen und das Gruppengefühl zu stärken. Vielleicht tauchen in letzter Zeit vermehrt Konflikte auf, die sich mit bewährten Methoden nicht lösen lassen, oder wenn, dann immer nur für kurze Zeit. Hier kann mein geschulter Blick als Außenstehender mit viel Erfahrung in der Arbeit mit Kindern & Jugendlichen Gruppen helfen.
Wir treffen uns am Wald, starten mit einem Kennenlernen, einem kleinen Spiel, oder schon der ersten Herausforderung. Daran lassen sich in der Regel die grundsätzlichen Dynamiken innerhalb der Gruppe schon gut ablesen. Danach wird die Klasse in 3 Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekommt die Aufgabe mit Naturmaterialien ein Bild der ganzen Klasse zu legen. Dabei wird jede/r einzelne der Klasse in das Bild eingefügt, ebenso die Klassenlehrer/innen, und mögliche weitere wichtige Bezugspersonen der Klasse (bspw. bei mehreren Klassenlehrer/innen, Vertrauenslehrkraft usw.). Die Lehrerin bleibt bei diesem Prozess bewusst außen vor, sodass die Schüler/innen ganz frei und ehrlich legen und zuordnen. Zur Dokumentation wird das fertige Bild als Ganzes mit dem Handy fotografiert und zusätzlich gefilmt, im Film werden alle Menschen in Form von Gegenständen gezeigt und beschrieben. Nun folgt die Vernissage. Alle Gruppen kommen zusammen und jede Gruppe stellt den anderen zwei Gruppen, sowie den anwesenden Lehrkräften das Bild vor. Dabei werden alle Menschen in Form von Gegenständen einzeln beschrieben und die Deutungen erklärt. Am Ende gibt es 3 verschiedene Bilder über die Klasse mit allen Beteiligten. Es lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen. Dass die Perspektiven und die Wahrnehmungen sehr unterschiedlich sind, und dass es verschiedene Rollen, die Ruhigen, wie die "Störenden" braucht. Dass Konflikte als Teil einer gesunden Entwicklung und des (Zusammen-)Wachsens einer Gruppe dazugehören. Das allein, ohne es zu bewerten kann den Status quo innerhalb der Klasse, darin aktuell herrschende Konflikte und die Dynamik untereinander einfach aufzeigen. Zudem bieten Naturmaterialien die Möglichkeit eine ganz neue Sicht auf die Menschen und Themen der Gruppe zu gewinnen. Denn die Natur spricht ihre eigene Sprache, welche es in den Bildern zu übersetzen gilt. Sie regt zu Ideen an, auf die Schüler/innen in der Umgebung eines Klassenraums vielleicht nie gekommen wären. Darin steckt ein enormes kreatives und zugleich bildendes Potenzial. Es fördert die (Selbst-)Erkenntnis und führt durch das Legen des Bildes zur ganz natürlichen Reflexion seiner selbst und auch der Gruppe. Hierbei bekommt der/die Klassenlehrer/in gleich 3 sehr ausdrucksstarke Beschreibungen der Klasse. Darin zeigt sich wie die Lehrkraft selbst innerhalb der Klasse wahrgenommen wird, was zur Reflexion der eigenen pädagogischen Rolle dienlich ist. Im direkten Austausch mit den Schüler/innen ist es aufgrund des Machtverhältnisses meist nicht möglich. Nicht weil Sie als Lehrer/in nicht dazu bereit wären, sondern weil Schüler/innen sich oftmals nicht trauen. Zudem ergibt sich für Sie ein klares und differenziertes Bild der Dynamiken und Rollenverteilungen innerhalb der Klasse. Diese können sie wiederum für ihren Unterrichtsalltag anwendbar machen. Gerne bespreche und reflektiere ich die Bilder auch nochmal im 1:1 Gespräch mit der Lehrkraft. Dadurch kann alles was von Schüler/innenseite aufgekommen ist in den Schulalltag integriert werden. Wenn ich in drei verschiedenen Gruppen, dreimal ganz verschieden gezeigt werde, wer bin ich dann eigentlich? Und welche Gruppe sind wir wirklich, oder am ehesten, oder wollen wir sein? Dieser Prozess bringt tiefliegende Fragen auf und fördert gegenseitiges Verständnis und die Annahme von individueller Verschiedenheit bei gleichzeitiger Stärkung des Gruppenzusammenhalts und das Begreifen des "Wir" und "Ich" innerhalb der Gruppe.
Die Videos können im weiteren Verlauf von der/dem Klassenlehrer/in zu Feiern, oder Klassenlehrerstunden gezeigt werden um die Klasse daran zu erinnern wer sie als Gruppe sind. Natürlich ergibt es Sinn diese Aufgabe halb(jährlich) zu wiederholen, da sich die Menschen, Gruppe und Dynamik und die Wahrnehmung stetig verändern.
Danach gibt es vielleicht eine kleine Pause zum Essen und Trinken, oder wir gehen direkt in die gemeinsame Reflexion über die Bilder, was wir darin gesehen haben und was die Klasse dazu noch besprechen möchte. Hier soll alles einen Raum finden was Schüler/innen und Lehrkräfte der Gruppe abschließend mitteilen möchten.
Danach gibt es ein freies Spiel, etwas Spaßiges um die Stimmung aufzulockern und in Bewegung zu kommen. Zum Abschluss eine Herausforderung für die ganze Gruppe, um mit einem gemeinsamen Erlebnis den Heimweg anzutreten. Vorher gibt es natürlich eine Abschlussrunde über den Tag mit einer abschließenden Reflexion und dem was die Einzelnen und die Gruppe aus dem Tag an Erkenntnissen aufgrund des Erlebten mitnimmt.
Dies ist lediglich ein Beispiel. Nach individueller Absprache kann der Tag auch ganz anders gestaltet werden. Mir ist wichtig, dass der Tag zur Gruppe passt.
Beispiel Jugendgruppe